Soloshot3 Basisstation von Soloshot zur Kameranachführung

Kameranachführung mit Soloshot3

Wer spielt Kameramann und schaut den anderen vom Strand aus zu? Diese Frage wollten sich die surfbegeisterten Entwickler von Soloshot nicht mehr stellen müssen. Deshalb haben sie eine automatische Kameranachführung entwickelt, von der schon bald die dritte Generation erscheint. Die Soloshot3 steht auf einem Stativ, wird mit einer Kamera bestückt und verfolgt bewegliche und „getaggte“ Objekte aus einer Entfernung von bis zu 600 Metern. Die smarten Geräte sind mittlerweile weit über den Surfsport hinaus verbreitet.

HighSpeed Kameranachführung für Sportler

Die Soloshot eignet sich zwar auch für langsame Aufnahmen, wie in der Astrofotografie, doch das Haupteinsatzgebiet ist eindeutig der Sport. Der leistungsstarke Motor lässt die Kamera dabei mit einer Geschwindigkeit von bis zu 120° pro Sekunde schwenken und mit bis zu 60° pro Sekunde neigen. So können selbst schnell bewegliche Sportler (z.B. Surfer, Snowboarder, Fußballspieler) und Objekte (z.B. RC-Flugzeuge) im Fokus gehalten werden. Die Basisstation orientiert sich dabei an dem sogenannten Tag, einer Funkeinheit und Fernbedienung, die nur 40 Gramm wiegt und am Sportler bzw. dem zu verfolgenden Objekt befestigt wird.

SOLOSHOT3 Teaser 2 | The Robot Revolution Continues

Live Stream der Aufnahme per Hotspot

Als heißtestes Feature wird mit der Soloshot3 die Möglichkeit zum live streamen eingeführt. Dabei werden die Aufnahmen von der Basisstation mit einer variablen Auflösung von bis zu 720p in die firmeneigene SoloshotCloud gesendet. Eingeladene Nutzer können die Aufnahme dann per SoloshotApp mitverfolgen. Aktuell werden zwar noch keine Drittanbieter, wie Facebook- oder YouTube-Streams, unterstützt, dies soll sich jedoch mit zukünftigen Firmware-Updates ändern.

Voller Funktionsumfang mit spezifischen Kameras

Das Nachverfolgungsgerät arbeitet am Besten mit den firmeneigenen OpticX-Kameras (Optic25 und Optic65) zusammen. Hiermit werden zentrale Funktionen wie Autozoom, Live Streaming, 30-Sekunden-Setup des Systems auf jeden Fall unterstützt. Sobald jedoch andere Kameras mit der Basisstation kombiniert werden sollen, ist ein spezieller Adapter und ein Blick in die Kompatibilitätsliste von Soloshot notwendig. In dieser Liste werden für viele beliebte Kameras die unterstützten Funktionen einzeln aufgeführt.

Soloshot3 von Soloshot mit Optic65-Kamera
Die Soloshot3-Basisstation kombiniert mit einer OpticX-Kamera (hier: Optic65).

Die wichtigsten Specs zur Soloshot3

Die Basisstation wiegt 750 Gramm, läuft bis zu 3,5 Stunden über Batterie, besitzt einen Touchscreen, verfügt über WiFi sowie einen Funkstandard für weite Entfernungen (SS Link mit bis zu 600m Reichweite) und arbeitet mit den firmeneigenen Optic25 und Optic65-Kameras optimal zusammen. Der Tag wiegt 40g, läuft bis zu 4 Stunden über Batterie, besitzt ein OLED-Display, ist zur Fernbedienung der Basisstation geeignet, verfügt ebenfalls über WiFi sowie den SS Link und ist wasserdicht und schockresistent. Insgesamt können bis zu 26 Tags mit einer Basisstation verbunden werden: Je nach Konfiguration verfolgt die Basisstation dann beispielsweise den Tag, der am schnellsten ist oder den Tag, der am dichtesten ist.

Wer sich die Soloshot3 leisten kann

Jetzt kommen wir zum kritischen Punkt der Sache, zum Preis: Inklusive OpticX-Kamera ist die Soloshot3 ab 699 Dollar erhältlich. Wer eine andere Kamera verwenden möchte, nimmt die Soloshot3Pro (inkl. Adapter) und muss dafür 899 Dollar auf den Tisch legen. Das Preisniveau mag durchaus gerechtfertigt sein, für viele Freizeitsportler dürfte er dennoch zu hoch sein. Die Frage, wer den Kameramann spielt, wird sich also bis auf Weiteres weiterhin stellen.

Bilder im Beitrag: Soloshot

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